Welches Shampoo für trockenes Haar?
Bei trockenem Haar wählen Sie ein mildes, nährendes, sulfatfreies Shampoo, das reinigt, ohne den wenigen vorhandenen Talg zu entfernen, und das Fette wie Sheabutter oder Kokosöl liefert. Trockenes, brüchiges oder stumpfes Haar ist oft ein Zeichen für eine ausgetrocknete Kopfhaut, die wenig Talg produziert. Hier finden Sie die häufigsten Ursachen, das passende Shampoo und die richtigen Gewohnheiten im Alltag.
Warum ist das Haar trocken und brüchig?
Talg ist der natürliche Schutzfilm des Haares. Produziert die Kopfhaut wenig davon, trocknet die Faser aus, wird rau, verliert ihren Glanz und bricht leichter. Dafür kann es mehrere Gründe geben:
- Körperliche Ursachen, etwa eine Anämie oder ein Ungleichgewicht der Schilddrüse.
- Zu viel Hitze: Lockenstab, Glätteisen, zu heißer Föhn.
- Wiederholte Colorationen oder Blondierungen, die die Faser schwächen.
Wird Ihr Haar ohne erkennbaren Grund trocken und brüchig, oder kommen Müdigkeit oder starker Haarausfall hinzu, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder einem Dermatologen: Eine Untersuchung kann helfen, die Ursache zu finden.
Welches Shampoo für trockenes Haar?
Das Ziel ist zweifach: sanft waschen und die Haarfaser reparieren. Ein gutes Shampoo für trockenes Haar wirkt erweichend, das heißt, es macht geschmeidig und spendet Feuchtigkeit. Auf diese Inhaltsstoffe sollten Sie achten.
Sheabutter
Reich an Ölsäure, Vitaminen (A, E, D, F) und essenziellen Fettsäuren (Omega 3, 6 und 9) wirkt sie nährend, feuchtigkeitsspendend, geschmeidig machend und pflegend für die Haut, also auch für die Kopfhaut. Sie hilft, Haarbruch und Spliss zu verringern.
Kokosöl
Reich an Laurinsäure, einer Fettsäure mit antimikrobiellen Eigenschaften, dringt es gut in die Haarfaser ein. Es nährt sie, versorgt sie mit Feuchtigkeit und schützt sie vor äußeren Einflüssen.
Glycerin
Es spendet Feuchtigkeit und verringert Haarbruch. Haar, das weniger bricht, behält leichter seine Länge.
Provitamin B5 (D-Panthenol)
Stärkend und reparierend hat es feuchtigkeitsspendende und beruhigende Eigenschaften und wirkt auch auf der Kopfhaut. Es bildet einen leichten Film, der das Haar vor äußeren Einflüssen schützt. Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel über D-Panthenol und die Haare.
Das ist die Formel unseres festen nährenden Shampoos: Sheabutter, Kokos, Glycerin und D-Panthenol, mit einem milden, sulfatfreien Tensid. Es ist für trockenes Haar und spannende Kopfhaut gedacht.
Trockenes Haar: Welche Gewohnheiten helfen im Alltag?
- Waschen Sie Ihr Haar nicht zu oft, damit der Talg die Faser auf natürliche Weise nähren kann.
- Tragen Sie den Conditioner nur auf die Spitzen auf, dort, wo das Haar am trockensten ist. Unser fester Conditioner mit Seidenprotein entwirrt und macht geschmeidig, ohne zu beschweren.
- Spülen Sie mit lauwarmem statt heißem Wasser aus.
- Trocknen Sie schonend: Drücken Sie die Längen im Handtuch aus, ohne zu rubbeln, und begrenzen Sie die Föhnhitze.
- Entwirren Sie mit einem passenden Werkzeug, von den Spitzen ausgehend. Unser Ratgeber zur richtigen Wahl von Bürste oder Kamm hilft Ihnen dabei.
- Färben und stylen Sie mit Hitze seltener, wenn möglich.
Weitere Tipps finden Sie in Wie wäscht man die Haare richtig? und in unserem Artikel über trockenes Haar nach dem Sommer.
Häufige Fragen
Sollte man trockenes Haar seltener waschen?
Ja, in der Regel. Zu häufiges Waschen entfernt den Talg, der die Faser schützt. Finden Sie den Rhythmus, der zu Ihnen passt, mit einem milden Shampoo.
Reicht ein Shampoo, um trockenes Haar zu reparieren?
Das Shampoo ist die Grundlage, doch Conditioner in den Spitzen und sanftere Gewohnheiten (weniger Hitze, behutsames Entwirren) machen einen großen Unterschied.
Woran erkenne ich, ob mein Haar oder meine Kopfhaut trocken ist?
Oft geht beides zusammen, aber nicht immer. Unsere Online-Haardiagnose hilft Ihnen, den Unterschied zu erkennen und die richtige Pflege zu wählen.
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